Die Europiiische Union und dariiber hinaus auch die internationale Aktuarassoziation (IAA) versuchen die systematischen Fehler, die in der derzeitigen Solvenzvorschrift fUr Versiche rungsunternehmen, bekannt als Solvency I, zu beseitigen. Dazu hat die Europiiische Union, entsprechend den Verfahren zur Entwicklung der Richtlinie zur Eigenkapitalausstattung der Banken (Basel II), die Fachwelt, d.h. Unternehmensverbiinde, wissenschaftliche Vereinigun gen und AufsichtsbehOrden aufgefordert, rnittels eines intemetbasierten Kommunikationsver fahrens, Vorschlage zu einer verbesserten Eigenkapitalausstattungsrichtlinie (Solvency II), zu machen. Ahnlich wie bei Basel II sind drei Saulen definiert worden, auf denen Solvency II ruben soIl: Saule I besteht aus den quantitativen Modellen und Methoden zur Berechnung der Solvenzan forderung von Versicherungsuntemehmen. Saule II urnfasst die Verfahren zur Priifung dieser Modelle durch die AufsichtsbehOrden. Saule III beinhaltet die Darstellung und Kommunikation der Ergebnisse auf Basis einer inter national abgestimmten Rechnungslegung. Es stellen sich fUr das "Projekt Solvency II" also drei zentrale Fragen: 1. Durch welche Modelle kann das gesamte Versicherungsgeschiift abgebildet werden, urn daraus die Hohe der notwendigen Eigenrnittel (iikonomisches Kapital) zu bestim men.

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